Wednesday, 31 December 2014

Zweitausendfünfzehn

Für mich sind diese Ferien vor allem eine Pause. Pause und Zeit das letzte Jahr Revue passieren zu lassen. Das erste halbe Jahr bestimmt vom Reisen und Arbeiten. Ferne Länder und fremde Völker. Erinnerungen, die mir keiner nehmen kann. Der Sommer war bestimmt von Ankunft und Aufbruch. Altes und Neues, das verschwimmt. Man vergisst sich selbst so leicht, aber man vergisst auch andere und dieselben vergessen einen selbst und später rätselt man, wann das alles passierte. Aber vergessen bedeutet auch Platz für Neues zu schaffen. Den Moment zu leben, ihn aufzusaugen, alles negative zu verbannen und mit offenen Armen Herausforderungen zu begegnen. Die zweite Jahreshälfte verging genauso wie die Erste, wie im Flug. Ich kann einen neuen Ort mein Zuhause nennen. Ich hab neue Freundschaften geschlossen und viel gelernt. Sehr viel. Das meiste aus Büchern, aber auch das Leben hatte ein, zwei Lektionen für mich bereit.
Und jetzt geht es in ein neues Jahr. Ohne Vorsätze. Ich bin glücklich mit allem. Pläne sind schon umrissen, Karten gezeichnet, der Weg steinig aber eben. So wie es halt ist. Aber trotzdem, kein erwartungsfreudiges Kribbeln, ich bin durch und durch erfüllt von Ruhe. Ich bin bereit für alles was kommt. 

Januar 2014 Sydney


Tuesday, 30 December 2014

Gedanken einer Gestrandeten

Die Leute ziehen vorbei. Koffer ziehend, Taschen schleppend. Auf dem Weg nach ganz weit weg. Ich frage mich, wo sie hin wollen. Treibt sie der gleiche Frust wie mich? Alle sind dick eingepackt. Mütze, Handschuhe und Schal. Der sehnlichst erwartete Schnee. Weiße Weihnachten waren es nicht, aber jetzt verspricht er einen guten Rutsch ins neue Jahr. Rutschen oder ausrutschen? Es kann aber auch bedeuten warten zu müssen. So wie ich jetzt. Wenn sich die Freude an den sanften Schneeflocken, die all den Lärm der Hauptstadt dämpfen und die grauen Neubauten verzaubern in weiße Riesen; wenn sich diese Freude umwandelt in Frust. Frust, dass Schnee auch das Leben dämpft. Alles hält ein wenig still und wenn man sich gerade bewegen will und auch muss, dann kann der Schnee sich anfühlen, wie Fesseln der Natur.

Dezember 2015, Berlin

Unruhe. Der Laptop wird untersucht auf Sprengstoff. Als Ergebnis kommt ein “Zum Glück.”. 
Was hat das denn mit Glück zu tun, ich war mir sicher. Laptop wird untersucht, die Tasche auch. Stiefel bleiben aber an. Alles immer mit einem charmanten Lächeln auf dem Gesicht, nah schönen Dank. Ich will nach Hause. Und zu ihm. Der Boden ist grau und die Leute hetzen vorbei. Kein Sprengstoff, aber die Ungeduld züngelt still vor sich hin. - Und der Schnee dampft.

Friday, 26 December 2014

Frohe Weihnachten

Letztes Jahr um dieses Zeit lief ich tanzend über den Strand. Salzig von der Sonne geküsst, das Tosen der Wellen als der Soundtrack meines Lebens. Der Engel Chöre gegenanstimmend. Es war Weihnachten. Weiße Weihnachten; weißer Strand und weiße Gischt. Es ist schön und aufregend mal ein etwas anderes Weihnachten zu erleben. 
Dieses Jahr ist anders. Ruhig und besinnlich im Kreis der Familie. Wir stimmen ‘Oh du Fröhliche’ an. Es tut gut. Draußen ist es dunkel, aber die Sterne in den Fenstern leuchten den Weg nach Betlehem. Wir werden ihn folgen. Aber bis dahin, bis dahin warten noch Kekse, Schokolade und der warme Tee.


Saturday, 6 December 2014

Christmas Week

Meine letzte Woche in Bildern:



 Dienstag: Weihnachtsmärchen und -gedichte und dazu heiße Schokolade mit Marshmallows.



 Mittwoch: Häuschen bauen. Manche konnte sich da endlich mal kreativ austoben und haben da ihr ganzes Herzblut reingesteckt.





 Ich hatte leider nicht die Zeit und zu dem Zeitpunkt auch ein Mangel an Kreativität, wodurch das entstanden ist. Ich habe es "The simple Fishermen's house" genannt, es kann ja nicht jeder eine Villa besitzen.



Maastricht Weihnachtsmarkt, von außen total schön, Maastricht sieht generell fantastisch aus mit all den Weihnachtsbeleuchtungen, aber innen dann ein wenig enttäuschend. Man kann schlechte Handyhüllen und Ramsch kaufen und irgendwie hat das keine Atmosphäre.


 Donnerstag: Christmas Soiree - Abendessen von Cato by Cato (yuuuuum!!!), dann ein Auftritt vom Chor, den wir am Ende tatkräftig unterstützt haben und am Schluss dann noch heiße Schokolade und Glühwein und Lagerfeuer draußen im Innenhof. Weihnachten ist so schön! Besonders bei UCM.






Freitag: In den Niederlanden kommt Sinterklaas mit dem Schwarzen Piet am 5. Dezember und es ist viel größer und wichtiger als Weihnachten an sich. Als wir morgens in die Uni gekommen sind, waren in jedem Raum als kleine Sinterklaas Überraschung zwei Tüten Pfeffernüsse mit einem süßen Gedicht von Universalis, das noch einmal die ganze Woche reflektiert hat.


Samstag: Und der deutsche Nikolaus kam auch und hat meinen Schuh gefüllt! (Hab aber gemogelt und meinen Schuh gar nicht geputzt. Zum Glück hab ich keine Kohle bekommen!)

In Weihnachtsstimmung bin ich sehr. Geht auch nicht anders bei dem intensiven Weihnachtsprogramm hier bei UCM, es ist einfach so schön! Jetzt noch eine Woche in der hier alle durchdrehen, weil Klausuren sind und dann, und dann kann Weihnachten mit all seiner Fülle, Freude, Ruhe und Besinnung komme. Einen schönen Nikolaus wünsche ich!

Tuesday, 2 December 2014

Hide and Seek

Kleiner Einblick in was UCM Studenten machen, wenn sie genug vom Lernen haben - Verstecken spielen!


Der Aufruf auf Facebook. SBE ist die Business Fakultät und UCM ist offensichtlich ein bisschen Anti SBE. Wir sind natürlich Gryffindor. Wir werden von anderen Fakultäten als Alternativ und Treehugger gesehen, wohingegen SBE natürlich das Bild des typischen Business Studenten (Hemd oder Anzug, immer gestriegelt und sehr wettkampforientiert) wiedergibt. Sind natürlich alles blöde Stereotypen, aber so richtig kann man sich nicht dagegen wehren.
Zu dem Versteckspiel muss man auch noch sagen, dass die SBE mindestens viermal so groß ist wie UCM und man sich da ohne weiteres dreimal verlaufen kann. Alles sieht auch irgendwie gleich aus und ist für uns einfach nur riesig.



Weil es so riesig ist, mussten wir sogar Tipps geben. Hier reicht kein "Mäuschen, sag mal Piep." mehr. 


Die Spielregeln waren, dass zwei sich verstecken und die anderen suchen. Wer die beiden findet, gesellt sich dazu und so weiter, bis dann alle versteckt bzw. gefunden sind. Ich war die erste, die die beiden Versteckenden gefunden hat und saß dann mit denen über eine Stunde in einer kleinen Abstellkammer neben einer Toilette und hab gewartet, weil wir einfach nicht gefunden wurden. Das Problem war, dass es Abend war und damit alle Räume abgeschlossen waren. Haben wir nicht erwartet, weil bei uns alle Räume offen sind. Das heißt alle sind einfach nur durch die Gänge geirrt und konnten nichtmal in den Räumen suchen. Verrückt, dass es trotzdem so lang gedauert hat.
Ja, sowas machen wir hier. Langweilig wird es nie!

Tuesday, 25 November 2014

LBL - Day 2

The second day is over and if it was a competition, I'd win! I spent only 60ct today and I am happy and satisfied. That means 2,30 Euro extra on my daily budget tomorrow, wow!

Brekki was again oats with applesauce, for lunch I had pasta (left over from yesterday) and dinner was a potluck dinner from AIMS. Max 2,90 Euro of course. I buddied up with someone else and we made a delicious, easy and super cheap apple crumble. Three apples were 27ct each and digestive biscuits were ~50ct. We cut the apples, layered them in a pan, crunched biscuits mixed with apple sauce on top and into the oven until the crust is crisp and golden. It's already relay nice like that but to make it more fun it always possible to add ingredients like sultanas, nuts, butter and on top cream. 





Monday, 24 November 2014

LBL - Day 1

Today our Live Below the Line week started. We, from the Amnesty International Maastricht Student group, challenged friends, family and strangers to live one week under the Dutch poverty line of 2,90 Euro per day. Might be a challenge for some but it's not impossible.

My day was ok-ish. Started quite good, in between I was really hungry, then way too full because I had to much dinner and now...well, now I'm hungry again. I guess, a glass of water will do though.
So this is how my day went:


My shopping today all from Albert Heijn:
1kg Spaghetti 69ct
Rice cracker 21ct
Oatmeal 41ct
Apple sauce 59 ct
Can peeled tomatoes 52ct
Total 2,42 Euro
+ one banana from before ~ 16ct (1kg 99ct)


Breakfast:
Oatmeal with apple sauce and a mashed banana


Most important: 
Drinking enough water!!


Light snack in between or instead of crisps and popcorn while watching a movie: 
Rice crackers with apple sauce


I was actually really struggling during the day in Uni. I'm used to have a big lunch with me, several snacks in between and to start with, a big brekki in the morning. After my first lecture in the morning (end 10.30am) I was already really hungry. No time for lunch yet and no apple or banana with me. So I was eating rice crackers all day and it wasn't really satisfying. Lunch was again oatmeal, thus I had no warm and filling meal for lunch either. I need to find a better solution for the next couple of days.


Dinner:
Plain pasta with the can of tomatoes. No spices, salt or pepper. I thought I really want to start from scratch and it's actually a really nice way to reduce my
 salt intake. Looked a bit sad but it wasn't too bad. Nice to once concentrate only on the taste of the tomatoes.


At the weekend I had kind of a struggle because I still had so many veggies in my fridge and I needed to use them up. Such a waste otherwise but I handled it well. Invited a friend over for dinner and made a lovely Minestrone with all my left overs. I guess though that it one of the hardest things. To actually have nothing at home at the start. Brekki is for example covered for the next week and spaghetti are a good base as well. Tomorrow I can use my money to buy veggies and maybe some apples or bananas.

First day : Check - I'm excited for the rest!

Sunday, 23 November 2014

AIMS Live Below the Line

ARE YOU READY FOR THE CHALLENGE OF ALL CHALLENGES? TOMORROW WILL BE THE DAY! WE CHALLENGE YOU TO LIVE BELOW THE LINE!

In the Netherlands, living below the poverty line leaves you with €2.90 per day. Do you think it's possible to live on only that much per day for one week? AIMS would like to find out., SO JOIN, NOMINATE AND SHARE!

Share with us how you are preparing yourself for this week. Did you already have your last piece of amazing lemon drizzle cake? Are you ready to get creative and share this experience with your friends?

LET'S GET STARTED AND REMIND ALL YOUR FRIENDS!
Also, do not forget to let out your inner hipster and use our hashtag: ‪#‎AIMSlivebelowtheline‬ !


Friday, 14 November 2014

Mitte der Period

Unglaublich, es ist schon wieder die dritte Woche der neuen Period zu Ende und damit auch meine Midterm week. Ich hatte glücklicherweise nur eine Arbeit, aber an der hatte ich ganz schön zu knabbern. Es war ein take-home Examen, dass heißt ich hatte drei Tage Zeit einen Aufsatz zu schreiben und der war in Form einer Rede. Fand ich zuerst total cool, aber wenn man dann utopische Ideen irgendwelcher Philosophen in die Wirklichkeit umsetzen muss, ändert sich die Freude dann doch ein bisschen. Es ging um Political Philosophy, einer meiner momentanen Kurse. 
Ansonsten spielt sich nicht viel ab. Die Tage werden kürzer und mir fehlt die Sonne. Ich bin momentan selten zu Hause, hauptsächlich in der Uni. Den Tag über Tutorials und Lernen und dann bleibt man gleich da für die Abendveranstaltungen. Gestern zum Beispiel war Open Mic Night und ich war total geflasht was für Talente sich in UCM tummeln. Alle möglichen Leute haben gesungen, Gedichte vorgetragen oder getanzt und es war einfach nur kuschelig im Gemeinschaftsraum. Das ist das Schöne an UCM, es fühlt sich irgendwie auch an wie zu Hause, aber vielleicht verbringe ich auch einfach zuviel Zeit hier, urgs. Aber alle lümmeln auf den Sofas, es ist gemütlich und für die mit der größten Nervosität wird am Lautesten applaudiert. Am Dienstag war der niederländische Botschafter für die Türkei bei uns und hat uns über die türkisch-niederländische Beziehung, die übrigens schon seit 402 Jahren besteht, erzählt und uns einen kleinen Einblick in den Alltag eines Botschafters gegeben. Als er Botschafter in Russland war, ist er anscheinend immer zur gleichen Zeit wie Putin zur Arbeit gefahren und stand deswegen immer unendlich lange im Stau, weil die für ihren Präsidenten eine Stunde lang am Morgen die Stadt absperren. Verrückt oder?
Und jetzt Wochenende!

Wednesday, 29 October 2014

Neue Period, neues Glück

Neue Period, neues Glück. Die letzte war anstrengend und das wird diese auch, ich bin aber trotzdem schon ganz gespannt. Es ist toll, dass zu machen, was einem Spaß macht und wodran man Interesse hat. Als meine nächsten Kurse habe ich mir Political Philosophy und Sustainable Development ausgesucht und damit mach ich endlich das, worauf ich mich fokussieren will, Nachhaltigkeit. Ich hoffe wirklich, dass es so wird, wie ich es mir vorgestellt habe und dass ich nicht auf einmal das Interesse verliere. Zudem stehen noch ein paar andere Projekte an, die hier auch noch zur Sprache kommen. Ich komme zwar nicht wirklich dazu neben der Uni hier was zu schreiben, aber für eine Woche werde ich hier wieder ganz aktiv (Ich weiß, ich schreibe wirklich unregelmäßig).
Ach, ich fühle mich pudelwohl hier in Maastricht. Wäre ganz schön mal wieder nach Hause zu kommen und eine leckere Lasagne vorgesetzt zubekommen (ja, dass vermisse ich am Meisten), aber sieht schlecht aus. Aber falls mich irgendwer besuchen möchte, gerne! Statt Lasagne ist auch ein Kuchen ok, ich hab leider keinen Ofen.

Thursday, 23 October 2014

World Day against the Death Penalty

Am 10.Oktober war der Tag gegen die Todesstrafe (offiziell: World Day against geh Death Penalty) und wir haben von Amnesty International eine kleine Aktion auf dem Vrijthof gestartet. Zuallererst ein paar kleine Fakten zur Todesstrafe: Die Todesstrafe existiert noch in 57 Länder, während inzwischen 97 Länder sie schon verbannt haben. Zu den größten Vollstreckern gehören China, Iran, Irak, Saudi Arabien und die USA, wobei die Todesstrafe in China geheim abgehalten wird. Kriminelle Vergehen für die die Todesstrafe ausgeführt wird, sind beispielsweise Vergewaltigung, Raub, durch Drogen verursachte Delikte und Seitensprung.
Todesstrafen sind in keinem Fall gerechtfertigt, ohne Ausnahmen. Amnesty International lehnt die Todesstrafe vollständig ab, ganz egal unter welchen Umständen, der Schuld des Straftäters oder den verschiedenen Methoden. Die Todesstrafe verletzt das Recht zu leben und ist die grausamste und unmenschlichste Bestrafung.



Ein Reporter von Breaking Maas hat ein paar gute Fotos gemacht und einen tollen Text geschrieben, den ich mal wieder teilen möchte. Lohnt sich auch allein schon, um die Bilder anzugucken. Hier klicken.

Sunday, 19 October 2014

Reflectionweek

Heute möchte ich ein paar Worte von einem unserer Profs mit euch teilen. Die ersten 7 Wochen sind um und damit meine erste Period. Ich habe erwartet, dass es anstrengend wird, aber mir war nicht klar wie anstrengend. Aber es ist jetzt vorbei, meine Examenwoche ist vorüber und ich muss gerade nur noch nebenbei ein Essay zu Ende schreiben, bevor ich ganz in meine 'Ferien' eintauchen kann. UCM hat eine Woche vor allen anderen Fakultäten Examen und dann eine Woche frei, während die anderen noch wie verrückt büffeln. Die Woche heißt Reflectionweek und jeder soll sich etwas Suchen, worüber er oder sie reflektieren will. Im Grunde kriegen wir einfach endlich mal die Chance nach Luft zu schnappen und unsere Batterien aufzuladen.
Unser Philosophie Professor schreibt uns nach jeder Period einen kleinen Text, der uns motivieren und anregen soll und es auch wirklich tut. Ich jedenfalls finde ihn unglaublich stimulierend. Mir wurde bewusst, wie sehr ich diese Woche verdient habe und dass ich sie wirklich nutzen muss. 
Der Text ist etwas länger und auf Englisch, aber er lohnt sich, auch wenn man nicht mehr studiert, weil man doch mal Stillhalten und in eine andere Welt fallen muss, um mehr von der Realität wahrzunehmen.
Hier also, mit einem großen Dank an Teun Dekker:

"With exam-time over and paper writing coming to an end, a well-deserved reflection week is upon us once more. For while education is generally awesome, it can also be disillusioning. Learning how the world works is, in large part, learning how the world doesn’t work the way you thought it did. Awesome hypotheses get falsified, that great idea you had for a paper doesn’t quite work out, and the beliefs you had get criticized into oblivion. What started off as an exhilarating song, dies. We call this practice of idea-cide critical thinking, and while it is the essence of academic life, it really hurts. Yes, you are now smarter than you were 7 weeks ago, but a way of looking at the world that was somehow comfortable and exciting has been lost. Sadder but wiser, we move on.

There are of course many wonderful things to do during reflection week to help with the mourning. But my suggestion would be to loose yourself in a glorious work of fiction. Whether it’s a great novel, a monumental movie, or a magnificent play, nothing is quite as reaffirming as escaping this place called “the real world”, and exploring a made-up world, existing only in the mind. 
Of course, in many parts of academia, fiction has a bad reputation. What we care about is knowing, with scientific certainty, how the world really works. We do experiments, conduct research, look up sources and references, and our footnotes prove that what we are saying is no fantasy, no careless product of wild imagination, but a matter of undeniable fact. We read books about history, economics, nature or even philosophy, always with a view to figuring out how things actually are. Sure, we might occasionally read a novel, but as a fun diversion, in between reading serious things that really matter.
But only thinking about the fiction of the facts can make us forget the facts of the fiction. Works of human imagination are not about how the world is, but how it could be. Truly great fiction is artificial yet plausible. You know it’s not how things really are, but you believe it anyway. No empirical data, logical contradiction or teacher’s red pen can make a dent in that world. So when we read or watch fiction, we learn to suspend our disbelief, and expand our imagination, our sense of the possible. We can make that critical voice shut up for a while. And when we can get it to quiet down, we are suddenly open to new ways of looking at the world. Suddenly, one possibility leads to next, and the next, and next. We no longer see things that are and ask why, we see things that never were, and ask why not. Ideas, theories, concepts, hypotheses, they once more become songs. No doubt they too will one day prove inadequate, and be silenced. But so what? Without illusions, there is nothing to falsify, and hence no learning. 
So, go on singing."

Ich geh dann mal, in der Hand eine dampfende Tasse Tee, schmökern und mich in ein Buch vertiefen. 

Saturday, 27 September 2014

Feminismus - erklärt von Emma Watson

Ich habe das Video von Emma Watsons Rede über Feminismus, präsentiert in ihrer Rolle als UN Botschafterin, schon bei Facebook gepostet, aber ich hab das Gefühl, dass es hier auch nochmal hingehört. Es ist so eine wahre und starke Nachricht, dass jeder sich das Video unbedingt anschauen sollte. 

In der Uni muss ich gerade eine Analyse über einen Artikel schreiben, in dem es darum geht, dass in der wissenschaftlichen Sprache der Biologie alle möglichen geschlechterspezifischen Stereotypen aufgefahren werden. Genauer gesagt, geht es um Ei und Sperma und dass die weiblichen, biologischen Prozesse als weniger Wert als die des Mannes angesehen werden. So wird der Zyklus der Frau beispielsweise in manchen Büchern als Fehler beschrieben, bei dem nur Abfall entsteht, aber im gleichen Absatz der männliche Körper mit seiner enormen Leistung gelobt wird, dass er mehrere hundert Millionen Spermien pro Tag 'verschwenden' kann.
Insgesamt wird das Ei auch als sehr feminin präsentiert, wobei mit feminin dann Adjektive wie schwach und passiv assoziiert werden. Die Spermien dagegen treffen die existenziellen Entscheidungen das Ei zu befruchten, gegeneinander um die Befruchtung zu kämpfen und am Ende als Sieger und Held aus dem Gemetzel hinauszugehen.
In späteren Schriften wird dem Ei auch eine aktivere Rolle zugesprochen, aber nur weil es  dann empirisch bewiesen wurde, dass Ei und Sperma zu gleichen Teilen aktiv sind. Dass es bewiesen wurde, heißt aber noch lange nicht, dass man es auch so beschreiben muss. In dem Auszug (Schatten und Schatten), in dem nach neuen Studien beide Teile als aktiv angesehen werden, geht es später darum, dass die Spermie eine Harpune zum Ei wirft und somit den ersten Kontakt knüpft. Hallo? Warum gerade eine Harpune? Es geht im Grunde immer nur um kleine Wörter, die am Ende einen großen Einfluss auf unser allgemeines Verständnis haben.

Jedenfalls hatte ich gestern eine Lerngruppe, bei der wir über den Artikel geredet haben und niemand der Autorin Emily Martin so wirklich in ihren Forschungen zustimmen konnte. Ich konnte das wiederum die ganze Zeit nicht nachvollziehen, weil ich ihr in den meisten Punkten zustimme. Irgendwann hat sich dann rauskristallisiert, dass alle mit dem Umstand ein Problem hatten, das Martin sich selbst eine Feministin nennt und mit dem Wort Feministin niemand Gleichberechtigung verknüpfte, sondern das Abheben von Frau über Mann. Dementsprechend haben alle den Artikel mit negativen Gedanken gelesen und wollten ihren Gedankengang auch nicht wirklich nachvollziehen. 
Es ist erstaunlich und fast sogar erschreckend, welche Reputation der Begriff hat.

Ich hoffe, dass Emma Watson hier mit diversen Vorurteilen gegenüber dem Begriff Feminismus klaren Tisch macht und wir diese Botschaft alle schön weitertragen.




Tja, anstelle meines Essays habe ich jetzt diesen Blog geschrieben. Hello, procrastination. Nice to meet ya - again.
Und der Artikel über den ich die ganze Zeit rede, heißt "The Egg and The Sperm: How Science Has Constructed a Romance Based on Stereotypical Male-Female Roles" von Emily Martin (1991).

Friday, 26 September 2014

#1

UCM wurde dieses Jahr wieder vom Elsevier, einem niederländischen Verlag der hauptsächlich medizinische und wissenschaftliche Artikel und Arbeiten veröffentlicht, zum besten University College in den Niederlanden ausgezeichnet. Yay! Die Ergebnisse wurden vorgestern veröffentlicht und gestern gab es zur Feier direkt Torte. Die Uni ist ziemlich großzügig was das angeht, aber ich will mich nicht beklagen - ich hatte seit Ewigkeiten keinen Kuchen mehr. Kommt davon, wenn man keinen Backofen hat, da kann man nichtmal das kleinste Bananenbrot backen, von richtigem Kuchen ganz zu schweigen.
Herzlichen Glückwunsch, UCM!

Saturday, 20 September 2014

Angekommen

Im letzten Jahr war ich 314 Tage alleine auf Reisen. Den alljährlichen Frankreichurlaub lass ich außen vor. Ich war in 6 Ländern, habe 102 Blogs geschrieben, 2 Jobs gehabt, 3x gewwooft, in Sydney in der selben Straße in 3 verschiedenen Häusern gewohnt, war in Neuseeland in 8 Hostels, in Australien in 2, in Asien in einem und 8 weiteren Hotels und Resorts.
Insgesamt bin ich in 8 verschiedenen Flugzeugen geflogen und mit unzähligen Bussen, Faehren, Autos, Tuk-Tuks, Taxis und 5 Mopeds gefahren. Ich habe auf meinem Laptop 6.636 Fotos und in meinem Kopf nochmal doppelt soviele Erinnerungen. Ich habe mindestens zwei kurze Hosen, einen Flip-Flop, einen Stuhl, eine Leggins, eine Unterhose, einen BH, mehrere einzelne Socken, zwei T-shirts, meinen Adapter und im Laufe der Zeit alle meine Handtücher verloren. 

Ich war dauerhaft auf dem Sprung. Von einem Ort zum Anderen, aus dem Koffer gelebt und Gesichter und Namen gaben sich die Hand.
Reisen ist einzigartig, aber zwischenzeitlich ist es schwer immer nur auf der Durchreise zu sein. Man wird müde und wünscht sich einen Anker.
Meine Reise ist jetzt erstmal vorüber und ich bin angekommen. Zuhause.
Wenn ich morgens die Augen aufschlage, sehe ich die weiße Decke vor mir. Den Leuchter und den Stuk. Vor kurzem noch ein so ungewohnter Anblick, aber inzwischen alltäglich. Fühlt sich gut an.












Tuesday, 2 September 2014

Liberal Arts and Science - Was ist das?

Jedes Mal, wenn ich auf die Frage antworte, was ich denn studiere, werde ich mit großen Augen angeschaut und oft kommt noch die Frage hinterher: ‘Und auf Deutsch?’. 
Liberal Arts and Sciences. Freie Künste und Wissenschaften. 

Was ist das überhaupt? 

Die historische Basis, die Artes Liberales, für die modernen liberal arts setzte sich aus dem Trivium (Grammatik, Logik und Rhetorik) und dem Quadrivium (Rechnen, Geometrie, Astronomie und Musik) zusammen. Sie wurden im Mittelalter als Grundlage des freien Mannes gesehen und gelehrt.
Heutzutage schaffen verschiedene Disziplinen, zusammengesetzt aus Human-, Sozial- und Naturwissenschaften, ein breites Grundwissen zum Weltgeschehen und ein tiefes Wissen zu einem selbstbestimmten Interessengebiet.


www.cato.org

In einem Satz würde ich meinen Studiengang hier in Maastricht wie folgt erklären:

Liberal Arts and Science ist ein interdisziplinärer, englischsprachiger Studiengang, der Lernen und Denken in Zusammenhängen lehrt.

Sagt nichts über meinen Major aus und was ich damit denn überhaupt studiere. Hat aber auch einen Grund, denn das Besondere an meinem Studium ist, dass ich mein Curriculum in engem Austausch mit einem Tutor, gewisse Voraussetzungen beachtend, selbst bestimme. In den deutschen Studiengängen konnte ich nur begrenzt meine Interessen vertiefen. Momentan dreht sich bei mir alles um Nachhaltigkeit. Ich weiß, dass meine Talente mehr sozial-politisch liegen, was mich von dem Fach Umweltwissenschaften abgehalten hat, obwohl Nachhaltigkeit der Bereich ist auf den ich mich spezialisieren will. Bei Liberal Arts und Science habe ich nun drei Fachbereiche aus denen ich Kurse wählen kann. 

Human-, Sozial- und Naturwissenschaften.

 In meinem ersten Jahr kann ich Kurse frei aus allen Bereichen wählen, muss mich aber im zweiten Jahr auf einen Bereich konzentrieren, wobei ich noch mindestens jeweils zwei Fächer aus den anderen beiden Konzentrationen nehmen muss. Das bedeutet für mich, dass ich den Begriff Nachhaltigkeit aus der sozial-politischen Sicht beleuchten kann, aber durch meine Kurse z. B. im Bereich Naturwissenschaft auch das naturwissenschaftliche Hintergrundwissen erlange (bspw. durch den Kurs “sustainable development”).

Humanwissenschaften: Literatur, Kulturwissenschaften, Philosophie, Kunst, Geschichte
Sozialwissenschaften: Politik, Wirtschaft, Recht, Internationale Beziehungen, Psychologie
Naturwissenschaften: Biologie, Mathe, Chemie, Physik, Technik, 

 Dieses Studium eröffnet mir durch seine breite Kursauswahl und internationale Vernetzung viele Möglichkeiten, die ich anders nicht unbedingt hätte. 

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Das ist jetzt die Erklärung, die ich gebe, bevor ich mein Studium angefangen habe. Mal sehen, ob sie nach dem ersten Semester immer noch die gleiche ist.


Sunday, 31 August 2014

200 Jahre Königreich Niederlande

Dieses Wochenende war die 4. Veranstaltung von insgesamt 6 zur Feier von 200 Jahren Königreich Niederlande hier in Maastricht. Das Thema war 'Hello World' und damit stand die internationale Zusammenarbeit im Blickfeld.
Das Königreich entstand als Ergebnis des Wiener Kongresses von 1814 bis 1815 zur Neuordnung Europas nach den napoleonischen Kriegen. Belgien gehörte bis 1830 dazu und der König war Großherzog von Luxemburg.
An der Feier teilgenommen haben seine Majestät König Willem-Alexander und ihre Majestät Königin Máxima, sowie ihre Majestäten König Philipe und Königin Mathilde von Belgien, ihre Hoheiten Großherzog Henri und Großherzogin Maria Teresa von Luxemburg und dann noch unser lieber Bundespräsident Joachim Gauck + Frau. Hier war also ganz schön was los.

Foto: dpa

Es wurde ordentlich gewunken, es gab eine Show mit Musik und Modenschau und diverse Reden. Man konnte alles im Fernsehen oder bei Youtube mitverfolgen oder wenn man Glück hatte einen guten Platz auf dem Markt ergattern. Was ich von ihren Majestäten gesehen habe, war hauptsächlich Hut. Königin Máxima hatte dabei natürlich den Größten.





Parallel dazu war noch das Preuvenement, ein alljährliches und vor allem mehrtägiges Essensfestival. Ich hatte das Gefühl, dass es nicht hauptsächlich um das Essen ging, das in Häppchen für horrende Preise ausgeteilt wurde, sondern ums Sehen und Gesehen werden. Alles war sehr...fancy. Bis auf die deutsche Schlagerparty Sonntagnachmittag, da gingen alle gut ab.

Ich bin aber überrascht, wieviel hier immer los ist. Maastricht ist echt nicht groß, aber die Innenstadt ist immer voll und hier gibt es soviele Festivitäten, dass man gar nicht hinterher kommt, was überhaupt ansteht.



Thursday, 28 August 2014

1. Days @ UCM



Auch meine UCM Intro Days sind um und oh man, auch sie waren intensiv. Ganz anders als die Inkom, aber gut. 
Es ging darum UCM kennen und überhaupt verstehen zu lernen, was Liberal Arts and Sciences bedeutet und das Konzept von Problem Based Learning (PBL)  zu entdecken. 

Die ganze Uni Maastricht benutzt PBL und ist sehr stolz darauf. Es geht im Grunde darum in den Tutorials die Probleme anhand eines Falls zu verstehen, in der Gruppe aus allen Blickwinkeln zu diskutieren, dabei einfach nur eigenes Wissen einzubringen, Lernziele festzusetzen, dann nach Hause zu gehen, um das Thema in Texten nachzulesen und es dann im zweiten Tutorial der Woche nachzuarbeiten und erneut zu diskutieren. Die Rolle des Tutors dabei ist nur die Gruppe in die richtige Richtung zu lotsen und wenn nötig Hilfestellungen zu geben, aber an sich bestimmt und leitet die Lerngruppe den Unterricht selbst.
Ich freue mich wirklich drauf, bin aber noch ein bisschen skeptisch, besonders was die ersten Kurse angeht. In den Kursen können auch Studenten aus dem zweiten und dritten Jahr sein, die natürlich viel viel mehr Erfahrung mit dem ganzen Vorgehen haben. Klar, das kann für uns von Vorteil sein, aber irgendwie hab ich auch ein bisschen Bammel, dass es dann auch große Wissensunterschiede gibt. Mal abwarten, wie das wird.

Es gab ganz viele Freebies!!

Ansonsten haben wir uns natürlich alle gegenseitig kennengelernt, die ganzen verschiedenen und spannenden Nationalitäten und Hintergründe erkundet und Kurse verglichen. Dienstagabend gab es von UCM aus indonesisches Essen und ich hab meine Ice Bucket Challenge  gemacht (Video auf Facebook).

Das ist sie natürlich nicht, sondern nur ein liebevoller Hinweis, dass ich sie noch vor mir habe.


Ich bin gespannt, wie dann der Alltag wird!

Sunday, 24 August 2014

Inkom - Das war los.

Die Inkom ist zu Ende. Endlich?
So schön, aufregend, witzig, neu und interessant sie auch war, vor allem war sie anstrengend. Veranstaltungen von morgens bis, umm, morgens und natürlich will man ja auch überall dabei sein. Gesichter müssen Namen zugeordnet werden, Nationen, Studiengänge, ein konstanter Informationsfluss bis dir irgendwann dein eigener Namen schon nicht mehr einfällt. Und bei allem natürlich das Lächeln nicht vergessen.

Aber hey, die Woche war der Wahnsinn und wir werden sie ganz bestimmt nicht so schnell vergessen.

1. Tag: Registrierung

Das Morgen-/Nachmittagsprogramm bestand hauptsächlich aus Veranstaltungen mit denen wir Maastricht, die Uni, das Sportprogramm, das kulturelle Leben, alle möglichen Organisationen und natürlich die Verbindungen kennenlernen sollten. Abends, welch eine Überraschung, waren zig Partys am Start. Dienstag und Freitag waren die ganz großen Partys, die von der Inkom organisiert und mit einem Pub Crawl eingeläutet wurden und an allen anderen Tagen waren nach den eigentlich Veranstaltungen die After-Partys von den Verbindungen.

Verbindungen haben eine hohe Stellung in Maastricht. Zum Feiern kann man an sich nur in Pubs und daneben machen nur noch die Verbindungen große Partys. Außerdem kommst du so natürlich schnell in einen großen Freundeskreis. Die größten und ältesten Verbindungen sind SV Circumflex, SV KoKo und MSV Tragos. Daneben gibt es dann noch internationale und religiöse Verbindungen, Sororities und Fraternitities (Schwestern- und Bruderschaften) und natürlich die Sportverbindungen. 

Ich hatte eine zeitlang überlegt Saurus beizutreten. Das ist die größte Sportverbindung und es dreht sich alles um Rudern, was mich wirklich gereizt hätte, aber nee. Ich muss mich zu sehr binden und irgendwie war mir das dann alles zu doof. Ich lass hier erstmal alles auf mich zukommen, obwohl es echt eine große Chance gewesen wäre vernünftig Niederländisch zu lernen.

2. Tag: Festival - Meine Schwestern. :-)

Die Woche war wirklich super, aber oh man, wie hab ich gestern und die letzte Nacht genossen, wo ich endlich mal vernünftig Schlaf bekommen habe und zur Ruhe kommen konnte. Jetzt hab ich aber noch soviel organisatorisches vor mir liegen, muss richtig in Maastricht ankommen und morgen geht's schon mit den Intro Days von UCM weiter. 



Monday, 18 August 2014

INKOM

Bis zum 22. ist bei mir INKOM, die Einführungswoche der Uni Maastricht. Das diesjährige Thema lautet: Enjoy the ride. Eigentlich ein schönes Bild, nicht nur für die kommende Woche, sondern auch für Uni. Das Leben ist bekanntlich ja eh eine Achterbahn, da kann man die Fahrt auch genießen. Gerne natürlich auch mit ein wenig Adrenalin, aber bitte ohne die Kotztüte.

Heute ist erstmal die Registrierung und mir wird ein Mentor und eine Gruppe zugewiesen, mit der ich dann die nächste Woche verbringe. Daumen drücken, dass es tolle Leute sind!
Abends ist dann das große Opening. Kennt man, große Reden, viel trara und alle versprechen sich, dass es eine unglaubliche Zeit wird - wodran ich natürlich auch nicht zweifle. Ich bin gespannt, was auf mich zu kommt.





Sunday, 17 August 2014

Bonjour!

Nach den ganzen Reisen Übersee stand als kleiner Sommerurlaub Frankreich auf dem Plan. 


Gefühlt war ich schon so so oft in Frankreich. Besonders in der Bretagne und der Normandie, weil das neben ein paar Ausnahmen irgendwie unser top Familienreiseziel ist.

Dieses Jahr ging es in den Nordwesten der Bretagne, an die côte granite rose, die am Ärmelkanal liegt. Vor rund 3 Millionen Jahren ist hier ein Vulkan ausgebrochen, aber nicht doll genug um Lava weit zu spucken. Diese erstarrte Lava ist im Laufe der Jahre gebrochen und hat damit diese einzigartige Felsformation gebildet. Rosa Granit gibt es ansonsten nur noch auf Korsika und China.




Blick auf den Leuchtturm Men Ruz


Zwischen Perros-Guirrec und Ploumanach zieht sich auf 6km der alte Zöllnerweg an der Küste entlang und präsentiert ein wunderschönes Naturschutzgebiet mit unglaublich großer Artenvielfalt. Also es wirklich echt richtig schön da!


Vogelkolonien auf eine der sieben Inseln (les sept îles)

Cormorane

Traditionelle bretonische Tracht