Unglaublich, es ist schon wieder die dritte Woche der neuen Period zu Ende und damit auch meine Midterm week. Ich hatte glücklicherweise nur eine Arbeit, aber an der hatte ich ganz schön zu knabbern. Es war ein take-home Examen, dass heißt ich hatte drei Tage Zeit einen Aufsatz zu schreiben und der war in Form einer Rede. Fand ich zuerst total cool, aber wenn man dann utopische Ideen irgendwelcher Philosophen in die Wirklichkeit umsetzen muss, ändert sich die Freude dann doch ein bisschen. Es ging um Political Philosophy, einer meiner momentanen Kurse.
Ansonsten spielt sich nicht viel ab. Die Tage werden kürzer und mir fehlt die Sonne. Ich bin momentan selten zu Hause, hauptsächlich in der Uni. Den Tag über Tutorials und Lernen und dann bleibt man gleich da für die Abendveranstaltungen. Gestern zum Beispiel war Open Mic Night und ich war total geflasht was für Talente sich in UCM tummeln. Alle möglichen Leute haben gesungen, Gedichte vorgetragen oder getanzt und es war einfach nur kuschelig im Gemeinschaftsraum. Das ist das Schöne an UCM, es fühlt sich irgendwie auch an wie zu Hause, aber vielleicht verbringe ich auch einfach zuviel Zeit hier, urgs. Aber alle lümmeln auf den Sofas, es ist gemütlich und für die mit der größten Nervosität wird am Lautesten applaudiert. Am Dienstag war der niederländische Botschafter für die Türkei bei uns und hat uns über die türkisch-niederländische Beziehung, die übrigens schon seit 402 Jahren besteht, erzählt und uns einen kleinen Einblick in den Alltag eines Botschafters gegeben. Als er Botschafter in Russland war, ist er anscheinend immer zur gleichen Zeit wie Putin zur Arbeit gefahren und stand deswegen immer unendlich lange im Stau, weil die für ihren Präsidenten eine Stunde lang am Morgen die Stadt absperren. Verrückt oder?
Und jetzt Wochenende!
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