Saturday, 28 March 2015

21. - 28. März

Die letzte Woche war unendlich lang und doch so kurz. Anstrengend in jedem Fall.  Klausuren standen an und ich habe sehr, sehr viel Zeit in der Uni verbracht. Augen zu und durch, hieß es. Ich muss aber sagen, dass ich noch ganz Glück hatte. Eine Klausur war take home, also zwei Essays, die ich von Zuhause schreiben konnte (und auch noch ziemlich coole Themen hatten; GNTM im Kontext Geschlechter und mein Terminplaner über unsere materielle Kultur) und eine Klausur bei er es mir Spaß gemacht hat zu lernen, weil ich das Thema so mochte. Als Ziel hatte  ich die ganze Zeit vor Augen endlich mal wieder nach Hause fahren zu können und da bin ich jetzt endlich. Feeeerien!

One // Mind Mapping


Ich hab alles gegeben und mind map malen für mich entdeckt. Klappt nicht in jedem Fach, aber in diesem war es perfekt. Alle Themen waren untereinander verbunden und haben aufeinander aufgebaut. Es hat Spaß gemacht und es ist auch ziemlich gut im Kopf geblieben.

Two // Gentleman

Ahh, ich bin fast durchgedreht, als ich es entdeckt habe. Das ganze MTV Unplugged Gentleman Konzert auf Youtube. Favoriten sind Superior und Big City Life mit Marion Roudette. Vorfreude auf den Sommer.

Three // Rankings Rankings Rankings
Times Higher Education University Ranking hat wieder die diesjährigen Rankings veröffentlich und Maastricht University ist auf Platz 2 der jüngsten und am Schnellsten aufsteigenden Unis gelandet. Unter den renommiertesten Unis sind hauptsächlich die ältesten und junge Unis haben es schwer sich durchzusetzen und müssen sich erstmal ihr Ansehen verdienen. Dementsprechend gibt es noch ein zweites Ranking, das alle Unis unter 50 Jahren vergleicht. Maastricht Universität wurde 1976 gegründet und punktet am Meisten durch ihre Internationalität. Im normalen Ranking ist sie Platz 101. Auch nicht übel, ich bin stolz hier zu studieren. 

Four // GEBURTSTAGSKIND


Happy Birthday, kleine Schwester!

Friday, 27 March 2015

Reflection Week - Period 4

Und wieder ist eine neue Period vorüber und mein Philosophie Professor hat einen Text zum Anlass geschrieben. Er trifft wieder so gut, dass ich ihn gerne teilen möchte.
Seit dem Umzug hab ich endlich einen Ofen (yay!), was eine Rarität in den Niederlanden zu sein scheint, zumindest in Maastricht in den Studihäusern. Jedenfalls ist Backen für mich seitdem zu einem Moment der Mediation geworden. Nach einem lange Tag vor dem Laptop und den Büchern, mag ich nichts lieber als mich im Rezepte suchen und Zutaten zusammen werfen zu vergessen, Handy und Laptop beiseite zu legen und meine nur noch meine Hände zu benutzen. Den Geruch, der die Wohnung umschwebt tief einzuatmen und mich dann später an meinen kleinen Leckereien zu erfreuen. Und weil sharing caring ist, verteil ich auch immer mal gerne Muffins in der Uni in den Fächern von Freunden, wo sich normalerweise immer nur Papierkram ansammelt. Unsere "Pidgeonholes" dienen der Informations- und Dokumentenübertragung zwischen Uni und Studenten, aber das ist mir zu lahm. Kleine Notizen, die den Tag erheitern und Schleckerkram sind doch viel schöner! 
Zurück zum Backen, Teun hat sich vom Brot Backen inspirieren lassen und inspiriert damit uns Studenten in der Reflektionweek mal einen Schritt von der Uni zurückzutreten und uns ein paar Gedanken um eines der essentiellsten Dinge in unserem Alltag Gedanken zumachen - der Nahrungsaufnahme. Here we go:

"With exams and paper writing coming to an end, and the first signs of spring poking through the greyness of winter, reflection week is here again. While there are many restorative things one could do (it’s your last chance to see the Rembrandt exhibition in Amsterdam!), perhaps none is more soul-soothing than spending an afternoon or two baking bread. 
Much of what we do during the academic year feels very far removed from the essentials of life. We spend most of our days reading hyper specialized texts and writing about cutting edge science and social developments that are refinements of refinements. Thinking about desert-based distributions under conditions of scarcity, functional explanations of evolutionary developments, or post-modern interpretations of the work of Orson Welles is all tremendously interesting, but somehow one doubts that it would be useful in any way if civilization were wiped out tomorrow and we would have to survive on our own. In that sense, our studies alienate us and make us unfit for fulfilling our most fundamental needs, especially during exam week. We might be ready for graduate programs and careers, but can we fend for ourselves if the ecosystem of late-night openings at Albert Heijn, pizza delivery services and 24-hour fast-food would stop working? 
Whenever I feel this way, I like to bake some bread. It starts with simple flour. Dead dust from the Earth that is combined with Water, and yeast from the Air. Infused with life though rhythmic pulling, consummate stroking, vigorous tugging of our hands in communion with the dough. Followed by silence and magical rising, nature’s response to our honest effort. But on our terms, as a firm punch knocks out the air and shapes the formless mass into loaves that swell again in a second rising. And then to the Fire, where controlled heat makes them shine, stretch and summons a golden brown with flecks of burnt black. And as we cut into that crackling crust, through firm airy flesh, we realize that it was our mixing of labour with the elements, our mastery of nature’s forces, that has brought into this world, ex nihilo, our lunch. 
Whatever happens, nothing can take that feeling away. It’s one essential we’ve got covered, one fundamental need we can meet ourselves. And maybe that realization can reassure us that we’re not totally out of touch with the basics of life after all. It allows us to relax, and treat the baroque sophistication of our education as a luxury once again, one we can enjoy because we know that, no matter what, we will survive and even thrive.
I wish you a very happy and reassuring reflection week"

Saturday, 14 March 2015

9. - 14. März

Was mich diese Woche bewegt hat:

One // Jute, die Gute
Am Montag hatten wir von Gecco, unserem Nachhaltigkeit Komitee, einen kleinen Jutebeutel-Bemal-Workshop. Einmal um den Plastiktüten den Garaus zumachen und weil es einfach so schön ist. Laut Greenpeace, verbindet jeder EU-Bürger ungefähr 500 Plastiktüten im Jahr, die zwar auch wieder in den Wertstoffkreislauf  zurück können, Recycling aber oft zu energieaufwendiger ist und Plastik dementsprechend einfach verbrannt wird. Außerdem steht am Anfang des Ganzen Erdöl und das wollen wir natürlich auch nicht. Die EU hat übrigens Ende November beschlossen, den Plastiktütenverbrauch bis 2025 auf 40 Tüten pro Person/Jahr zu verringern. Ich denke, dass kann und muss schneller klappen. Es muss nur durchgesetzt werden und sich in unserer ganzen Mentalität verankern. 

Two // Palästina-Israel
Immer wenn über den Palästina-Israel Konflikt diskutiert, war ich ein bisschen überfordert. Der Konflikt ist einfach so komplex und vielschichtig, dass ich ihn erstmal nie richtig verstanden habe und mir dementsprechend keine richtige Meinung bilden konnte und zweitens, alle Leute so stark ein Partei ergreifen, dass man viel zu leicht auf eine Seite gezogen wird, entsprechend der Person mit der man gerade geredet. Jetzt haben wir am Dienstag bei unserem Amnesty Meeting Occupation 101 geguckt, eine Dokumentation, die den ganzen Konflikt erklärt und beide Seiten beleuchtet. Shocking, aber endlich hat sich mal die ganze Wolke ein bisschen gelichtet und ich hab es ein wenig mehr verstanden. Sehenswert!

Three // A Hat Full of Sky
Am Donnerstag ist Sir Terry Pratchett mit 66 Jahren gestorben. Großer Denker, großer Autor. Hier ein Nachruf auf Zeit Online.
Sein Tod wurde auf Twitter verkündet, mit Stil.


Four // Sonne, Sonne, Sonne
Und wie ich letzte Woche schon angemerkt habe: Das Wetter! 
Zwar immer noch relativ kalt, aber Sonne - jeden Tag! Und das heißt für uns endlich wieder die Mittagspause auf der Mauer verbringen, Beine baumeln lassen und den Schafen und Eseln beim Grasen zu schauen.


Thursday, 12 March 2015

In honour

Ein Zitat von Terry Pratchett, der heute leider nach einem langem Kampf mit Alzheimer verstorben ist. 


Saturday, 7 March 2015

Meine Woche

Was mich diese Woche bewegt hat:

Diese Woche hatte Amnesty ihre alljährliche Spendenwoche, in der überall in den Niederlanden Freiwillige auf der Straße standen und Spenden gesammelt haben. Ich hatte zwei Schichten am Montag und Dienstag und hab eifrig Leute angesprochen. Generell war das Feedback gut, am Montag jedenfalls. Dienstag hat es nur geregnet und es schon spät, da kann ich es schon verstehen, dass die Leute keine Lust mehr haben. Der Link oben führt auf die niederländische Seite, ist aber ganz gut zu verstehen und nett nochmal zum Drüberlesen. Und mit einer SMS and 4333 kann man einmal 2 Euro spenden. Also ran ans Handy.


Professor Dr. Harald Walzer und seine Kolumnen im National Geographic.
Er hat so so Recht. Ich meine, ich sehe es ja an mir selber. Das Paradoxe an unserem 'nachhaltigen' Leben. Ich predige es tagtäglich, sei dir deiner Taten und den Konsequenzen bewusst. Bin ich auch, ich versuche wirklich so nachhaltig wie möglich zu Leben. Mein Fokus ist dabei nicht auf seinem Beispiel mit Produkten mit niedriger Energiebilanz, sondern auf alltäglichen Taten. Allgemeines Konsumverhalten, Müll/Plastik in der Richtung. Und ich halte es auch allen Leuten immer wieder vor. Mach mir ein gutes Gewissen mit dem was ich mache. Aber am Ende des Tages bin ich auch nicht viel besser, ganz im Gegenteil. Das ganze Fliegen, das eine Fernbeziehung mit sich bringt, ist viel viel schlimmer. Sehe ich eine Möglichkeit das ich nächster Zeit zu ändern? Leider nicht. Ich denke mir bleibt nichts anderes übrig, als trotzdem in allen anderen Bereichen mein Bestes zu geben und damit mein Gewissen weiter zu beruhigen.

Three // Liebe kennt keine Unterschiede
Das ist wahrscheinlich auch das meiste geteilte Video der Woche - und zu Recht! Unbedingt anschauen.


Four // Die Bibliothek
Momentan sind midterms und die Bib ist mein zweites Zuhause. Bestes Beispiel genau jetzt. Es ist jetzt 12 und vor einer Stunde, Punkt 11, stand ich auf der Matte, damit wenn sich die Türen öffnen ich mir den besten Platz sichern kann. Dritter Stock, rechts am Fenster. Und ich bin nicht die Einzige, hier drehen alle total durch.

Five // Zu guter Letzt
Das Wetter wird besser, der Frühling kommt!
Morgen sollen es bis zu 15 Grad werden, ah, ich brauche Wärme und das Prickeln der Sonne auf meiner Haut.

Friday, 23 January 2015

Daily Inspiration

Ich bin heute per Zufall auf dieses Video gestoßen und konnte dann nicht mehr von Ellen ablassen. Ich hab mich den ganzen Abend durch ihren Kanal geklickt, geweint und gelacht und ganz die Zeit um mich herum vergessen. Ich hab das Gefühl, dass sich momentan alles  um mich herum um positive Psychologie und Achtsamkeit dreht oder auch wie man in den 'Flow' kommt. Workshops in der Uni und in der Stadt verteilt, auf reiner Informationsbasis bis hin zu Mediation, Ausstellungen, Gesprächsfetzen, Blogs. Besonders als Studentin wünscht man sich natürlich immer in den Flow zu kommen. Der Moment wenn man sich hinsetzt, anfängt zu tippen und mehrere Stunden später auf die Uhr schaut, dabei merkt wie viel Zeit vergangen ist und natürlich am Wichtigsten, dass das Essay fast fertig ist. Im Flow war ich heute; die Zeit ist wie im Flug vergangen. Nur leider ist nichts gescheites bei rausgekommen, außer dass ich sagen kann, dass ich eine riesen Ellen Anhängerin geworden bin. Außerdem war dieser Typ super inspirierend und hat wieder mal meine Hoffnung in die Welt gestärkt - angucken!