Im letzten Jahr war ich 314 Tage alleine auf Reisen. Den alljährlichen Frankreichurlaub lass ich außen vor. Ich war in 6 Ländern, habe 102 Blogs geschrieben, 2 Jobs gehabt, 3x gewwooft, in Sydney in der selben Straße in 3 verschiedenen Häusern gewohnt, war in Neuseeland in 8 Hostels, in Australien in 2, in Asien in einem und 8 weiteren Hotels und Resorts.
Insgesamt bin ich in 8 verschiedenen Flugzeugen geflogen und mit unzähligen Bussen, Faehren, Autos, Tuk-Tuks, Taxis und 5 Mopeds gefahren. Ich habe auf meinem Laptop 6.636 Fotos und in meinem Kopf nochmal doppelt soviele Erinnerungen. Ich habe mindestens zwei kurze Hosen, einen Flip-Flop, einen Stuhl, eine Leggins, eine Unterhose, einen BH, mehrere einzelne Socken, zwei T-shirts, meinen Adapter und im Laufe der Zeit alle meine Handtücher verloren.
Ich war dauerhaft auf dem Sprung. Von einem Ort zum Anderen, aus dem Koffer gelebt und Gesichter und Namen gaben sich die Hand.
Reisen ist einzigartig, aber zwischenzeitlich ist es schwer immer nur auf der Durchreise zu sein. Man wird müde und wünscht sich einen Anker.
Meine Reise ist jetzt erstmal vorüber und ich bin angekommen. Zuhause.
Reisen ist einzigartig, aber zwischenzeitlich ist es schwer immer nur auf der Durchreise zu sein. Man wird müde und wünscht sich einen Anker.
Meine Reise ist jetzt erstmal vorüber und ich bin angekommen. Zuhause.
Wenn ich morgens die Augen aufschlage, sehe ich die weiße Decke vor mir. Den Leuchter und den Stuk. Vor kurzem noch ein so ungewohnter Anblick, aber inzwischen alltäglich. Fühlt sich gut an.




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