Thursday, 14 August 2014

Klappe, die 1.


Irgendwie habe ich Gefallen daran gefunden meine Gedanken und Erlebnisse als Blog festzuhalten. Das lässt die Erinnerungen immer wieder neu aufleben und ich verarbeite, was passiert. 
Meinen Reisedurst habe ich für die nächste Zeit gestillt (hmh, möglicherweise) und in meinem Fokus liegt jetzt voll und ganz Uni.

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Ich freue mich auf Uni. Ich freue mich darauf, mich freshmen 2014 nennen zu dürfen. Und ich freue mich auf das Lernen. Im letzten Jahr hatte ich viele Momente, wo ich mir dachte: „Oh Rieke, es fehlt etwas. Du brauchst Input. Du brauchst Gedankenmaterial, eine Herausforderung. Sei es eine hitzige Diskussion, ein interessantes Gespräch oder auch nur die Fetzen eines inspirierenden Gespräches, dass ich mit anhören darf.“ Und damit will ich nicht sagen, das mich das Reisen nicht gefordert hat. Oh nein, das hat es definitiv und man lernt viel mehr über das Leben, als das man es jemals in Uni oder Schule lernen könnte. Und doch… und doch hat es mir gefehlt mich mal hinzusetzen und bewusst zu lernen. Einen bestimmten Tagesablauf zu haben. Mich zu zwingen an etwas zu arbeiten. Lernen ist für mich generell ein steter Prozess. Wir lernen nie aus und es wäre auch schlimm, wenn wir es machen würden. Gefällt dir das Fach oder das Thema fällt es auch auf einmal furchtbar leicht. Es ist kein müssen mehr, es ist ein wollen. Thomas L. Friedman, Journalist und Globalisierunsgkritiker, hat in seinem Buch „The world is flat“ die These aufgestellt, dass Neugierde und Leidenschaft größer sind bzw. einen weiter bringen, als pure Intelligenz. In vielen Sachen war ich uneinig mit ihm, aber hier stimmte ich ihm voll und ganz zu.


Diesen ersten Eintrag möchte ich dazu nutzen mir ein Versprechen abzunehmen. Oder will ich es eher als Vorsätze sehen. Es kann auch eine Art Mantra sein oder eine Ermunterung. Egal, wie auch immer ich es nenne, ich möchte immer wieder auf diesen ersten Eintrag zurück kommen, in guten, wie in schlechten Zeiten, und mir in Erinnerung rufen, was ich mir vorgenommen habe.



1. Was du anfängst, führst du zu Ende. (Ganz wichtig, weil große Schwäche.)

2. Manchmal scheint alles unmöglich, dabei ist es das nicht. Atme durch und fang noch einmal an.
3. Du bist stark.
4. Hinsetzen und Arbeiten!
5. Dabei aber nicht zu ehrgeizig sein.
und als letztes und wichtigstes: 
6. Enjoy life. Embrace it. It's all yours.

Es scheint lächerlich, sich das alles aufzuschreiben, dabei finde ich es viel eher vorausschauend. Ich kenne mich und weiß, wo meine Schwächen liegen. Ich weiß auch, wo meine Stärken liegen und jetzt liegt es nur noch an mir sie zu nutzen. Jedenfalls bilde ich mir ein, so einiges über mich zu wissen. Überraschungen kommen ja bekanntlich doch immer wieder. 
Wer weiß, was mich jetzt erwartet. Es wird spannend und ich hoffe wirklich, dass ich den Blog durchziehe. Für mich. Als neues Projekt. Dabei wird dieser sicherlich nicht so fremd und aufregend, wie mein letzter. Keine weit entfernten Abenteuer, meilenweiten Strände oder exotischen Tiere. Dafür 100% Ich und was ich draus mache. Und wenn es mir hier mal zu trist und grau wird, weiß ich, an welche Orte ich mich träumen kann.
Auf das drei weitere, wundervolle Jahre bevorstehen.

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