Saturday, 14 February 2015
Friday, 23 January 2015
Daily Inspiration
Ich bin heute per Zufall auf dieses Video gestoßen und konnte dann nicht mehr von Ellen ablassen. Ich hab mich den ganzen Abend durch ihren Kanal geklickt, geweint und gelacht und ganz die Zeit um mich herum vergessen. Ich hab das Gefühl, dass sich momentan alles um mich herum um positive Psychologie und Achtsamkeit dreht oder auch wie man in den 'Flow' kommt. Workshops in der Uni und in der Stadt verteilt, auf reiner Informationsbasis bis hin zu Mediation, Ausstellungen, Gesprächsfetzen, Blogs. Besonders als Studentin wünscht man sich natürlich immer in den Flow zu kommen. Der Moment wenn man sich hinsetzt, anfängt zu tippen und mehrere Stunden später auf die Uhr schaut, dabei merkt wie viel Zeit vergangen ist und natürlich am Wichtigsten, dass das Essay fast fertig ist. Im Flow war ich heute; die Zeit ist wie im Flug vergangen. Nur leider ist nichts gescheites bei rausgekommen, außer dass ich sagen kann, dass ich eine riesen Ellen Anhängerin geworden bin. Außerdem war dieser Typ super inspirierend und hat wieder mal meine Hoffnung in die Welt gestärkt - angucken!
Wednesday, 31 December 2014
Zweitausendfünfzehn
Für mich sind diese Ferien vor allem eine Pause. Pause und Zeit das letzte Jahr Revue passieren zu lassen. Das erste halbe Jahr bestimmt vom Reisen und Arbeiten. Ferne Länder und fremde Völker. Erinnerungen, die mir keiner nehmen kann. Der Sommer war bestimmt von Ankunft und Aufbruch. Altes und Neues, das verschwimmt. Man vergisst sich selbst so leicht, aber man vergisst auch andere und dieselben vergessen einen selbst und später rätselt man, wann das alles passierte. Aber vergessen bedeutet auch Platz für Neues zu schaffen. Den Moment zu leben, ihn aufzusaugen, alles negative zu verbannen und mit offenen Armen Herausforderungen zu begegnen. Die zweite Jahreshälfte verging genauso wie die Erste, wie im Flug. Ich kann einen neuen Ort mein Zuhause nennen. Ich hab neue Freundschaften geschlossen und viel gelernt. Sehr viel. Das meiste aus Büchern, aber auch das Leben hatte ein, zwei Lektionen für mich bereit.
Und jetzt geht es in ein neues Jahr. Ohne Vorsätze. Ich bin glücklich mit allem. Pläne sind schon umrissen, Karten gezeichnet, der Weg steinig aber eben. So wie es halt ist. Aber trotzdem, kein erwartungsfreudiges Kribbeln, ich bin durch und durch erfüllt von Ruhe. Ich bin bereit für alles was kommt.
Januar 2014 Sydney
Tuesday, 30 December 2014
Gedanken einer Gestrandeten
Die Leute ziehen vorbei. Koffer ziehend, Taschen schleppend. Auf dem Weg nach ganz weit weg. Ich frage mich, wo sie hin wollen. Treibt sie der gleiche Frust wie mich? Alle sind dick eingepackt. Mütze, Handschuhe und Schal. Der sehnlichst erwartete Schnee. Weiße Weihnachten waren es nicht, aber jetzt verspricht er einen guten Rutsch ins neue Jahr. Rutschen oder ausrutschen? Es kann aber auch bedeuten warten zu müssen. So wie ich jetzt. Wenn sich die Freude an den sanften Schneeflocken, die all den Lärm der Hauptstadt dämpfen und die grauen Neubauten verzaubern in weiße Riesen; wenn sich diese Freude umwandelt in Frust. Frust, dass Schnee auch das Leben dämpft. Alles hält ein wenig still und wenn man sich gerade bewegen will und auch muss, dann kann der Schnee sich anfühlen, wie Fesseln der Natur.
Dezember 2015, Berlin
Unruhe. Der Laptop wird untersucht auf Sprengstoff. Als Ergebnis kommt ein “Zum Glück.”.
Was hat das denn mit Glück zu tun, ich war mir sicher. Laptop wird untersucht, die Tasche auch. Stiefel bleiben aber an. Alles immer mit einem charmanten Lächeln auf dem Gesicht, nah schönen Dank. Ich will nach Hause. Und zu ihm. Der Boden ist grau und die Leute hetzen vorbei. Kein Sprengstoff, aber die Ungeduld züngelt still vor sich hin. - Und der Schnee dampft.
Friday, 26 December 2014
Frohe Weihnachten
Letztes Jahr um dieses Zeit lief ich tanzend über den Strand. Salzig von der Sonne geküsst, das Tosen der Wellen als der Soundtrack meines Lebens. Der Engel Chöre gegenanstimmend. Es war Weihnachten. Weiße Weihnachten; weißer Strand und weiße Gischt. Es ist schön und aufregend mal ein etwas anderes Weihnachten zu erleben.
Saturday, 6 December 2014
Christmas Week
Meine letzte Woche in Bildern:
Maastricht Weihnachtsmarkt, von außen total schön, Maastricht sieht generell fantastisch aus mit all den Weihnachtsbeleuchtungen, aber innen dann ein wenig enttäuschend. Man kann schlechte Handyhüllen und Ramsch kaufen und irgendwie hat das keine Atmosphäre.
Donnerstag: Christmas Soiree - Abendessen von Cato by Cato (yuuuuum!!!), dann ein Auftritt vom Chor, den wir am Ende tatkräftig unterstützt haben und am Schluss dann noch heiße Schokolade und Glühwein und Lagerfeuer draußen im Innenhof. Weihnachten ist so schön! Besonders bei UCM.
Freitag: In den Niederlanden kommt Sinterklaas mit dem Schwarzen Piet am 5. Dezember und es ist viel größer und wichtiger als Weihnachten an sich. Als wir morgens in die Uni gekommen sind, waren in jedem Raum als kleine Sinterklaas Überraschung zwei Tüten Pfeffernüsse mit einem süßen Gedicht von Universalis, das noch einmal die ganze Woche reflektiert hat.
Samstag: Und der deutsche Nikolaus kam auch und hat meinen Schuh gefüllt! (Hab aber gemogelt und meinen Schuh gar nicht geputzt. Zum Glück hab ich keine Kohle bekommen!)
In Weihnachtsstimmung bin ich sehr. Geht auch nicht anders bei dem intensiven Weihnachtsprogramm hier bei UCM, es ist einfach so schön! Jetzt noch eine Woche in der hier alle durchdrehen, weil Klausuren sind und dann, und dann kann Weihnachten mit all seiner Fülle, Freude, Ruhe und Besinnung komme. Einen schönen Nikolaus wünsche ich!
Tuesday, 2 December 2014
Hide and Seek
Kleiner Einblick in was UCM Studenten machen, wenn sie genug vom Lernen haben - Verstecken spielen!
Der Aufruf auf Facebook. SBE ist die Business Fakultät und UCM ist offensichtlich ein bisschen Anti SBE. Wir sind natürlich Gryffindor. Wir werden von anderen Fakultäten als Alternativ und Treehugger gesehen, wohingegen SBE natürlich das Bild des typischen Business Studenten (Hemd oder Anzug, immer gestriegelt und sehr wettkampforientiert) wiedergibt. Sind natürlich alles blöde Stereotypen, aber so richtig kann man sich nicht dagegen wehren.
Zu dem Versteckspiel muss man auch noch sagen, dass die SBE mindestens viermal so groß ist wie UCM und man sich da ohne weiteres dreimal verlaufen kann. Alles sieht auch irgendwie gleich aus und ist für uns einfach nur riesig.
Weil es so riesig ist, mussten wir sogar Tipps geben. Hier reicht kein "Mäuschen, sag mal Piep." mehr.
Die Spielregeln waren, dass zwei sich verstecken und die anderen suchen. Wer die beiden findet, gesellt sich dazu und so weiter, bis dann alle versteckt bzw. gefunden sind. Ich war die erste, die die beiden Versteckenden gefunden hat und saß dann mit denen über eine Stunde in einer kleinen Abstellkammer neben einer Toilette und hab gewartet, weil wir einfach nicht gefunden wurden. Das Problem war, dass es Abend war und damit alle Räume abgeschlossen waren. Haben wir nicht erwartet, weil bei uns alle Räume offen sind. Das heißt alle sind einfach nur durch die Gänge geirrt und konnten nichtmal in den Räumen suchen. Verrückt, dass es trotzdem so lang gedauert hat.
Ja, sowas machen wir hier. Langweilig wird es nie!
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